Vietnamreise 13.03.2026-05.04.2026


 

Donnerstag, 2.4.2026

 

Heute genossen wir den ersten freien Tag und verbrachten ihn mit kurzem Shopping, ruhen am Pool und abends feinem Nachtessen.

 

 

Freitag, 3.4.2026:

 

Heute geht’s wieder Richtung Norden, nach Hanoi.

Flughafen Danang. Kurzer Flug mit Vietnam Airlines (VN 172; 14.05-15.30 Uhr). Kurzer Transfer zum The Castle Hotel in Long Bien. Abendessen in der japanischen Shopping Mall Aeon.

Hier treffen wir nochmals Hieu und lernen seine Frau und Tochter kennen.

 

Morgen früh geht’s dann über Bangkok nach Hause🤗💃🏼💗

 

Freue ich mich sehr auf Euch Alle.

Bis bald😘

Dein Wörterdieb




 

Mittwoch 1.4.2026

 

 

Happy Biiirthday liebste Freundin🌸🎂🫶

 

Heute lernen wir die ländliche Gegend genauer kennen. Wir unternehmen eine Honda-Tour über 7 Brücken. Zunächst bringt uns die erste Brücke zur Cẩm Kim Insel. Auf dieser rund 4 km2 grossen Insel leben etwa 4500 Menschen, die vor allem dem traditionellen bäuerlichen Handwerk nachgehen. Zuerst besuchen wir das bekannte Holzschnitzerdorf Làng Mộc Kim Bồng. Hier dürfen wir mit traditionellem Werkzeug unsere Nam in Holz schnitzen.

 

Danach sind wir bei einer Familie, die Reisnudeln herstellt zu Gast. Wir lernen selber Reisnudeln herzustellen, von Anfang an bis zum Verzehr😊

 

Weitere interessante Besichtigungen sind: Schiffsbau und Bastmattenherstellung. Kaffeepause auf der zweiten Insel. Weiterfahrt durch die bäuerliche Landschaft bis zum Fischerdorf Duy Hải, wo frühmorgens täglich frischer Fisch angeliefert wird. Rückfahrt über die neue Thu-Bon-Brücke aufs Festland. Nach dem Mittagessen (cơm gà - eine bekannte Hoianer Spezialität) in einem lauten, überfüllten Lokal, kehren wir zirka um zwei Uhr ins Hotel zurück.

 

Um 17.30h geht’s weiter zum Hoi An Lune Center, wo um 18.00 Uhr die Bambusshow Teh Dar stattfindet. Die Show ist teilweise ruhig und poetisch und dann spektakulär akrobatisch aber seehr laut. Eine sagenhafte Leistung vergleichbar bei uns mit dem Cirque de Soleil, mit vietnamesischen Wurzeln.

 

Danach Abendessen im The Market, eines der vielen Gourmetrestaurants der Kochbuchautorin und Millionärin Madame Vy. Auch hier wieder: wir werden mit sehr feinen vietnamesischen Köstlichkeiten verwöhnt. Die laute Umgebung mit den hunderten Leuten lässt sogar meinen Reisefreunden die Nackenhaare aufstehen.

Noch eine Schlummi auf der Dachterrasse bei der Poolbar und dann erschöpft ins Bett fallen.

 

Tschüüss nach Hause, bis gliii😊  





 

Dienstag, 31.3.2026

 

Hallöchen mein lieber Leser

 

Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele Leute in einem solchen Ort, wie hier, Platz haben😳 Stell dir die Leute am Hauptbahnhof Zürich mal 100 vor aber diese auf einem Raum so gross wie deine Stube. Es ist unfassbar😩

Dicht gedrängt, unüberschaubar und das bei einer Hitze um die 40 Grad… nein, diese Stadt ist nichts für mich und mein Kreislauf ist gleicher Meinung: Heute klinke ich mich aus,  verzichte auf die Altstadttour und werde mal wieder ein wenig in meinem Buch lesen.

 

Die Tour beinhaltet die Japanische Brücke, eines der alten Handelshäuser aus dem 18. Jhd., einen chinesischen Tempel und die Versammlungshalle der Fukien-Gemeinde. Zum Abschluss schlendert die Gruppe  durch die pittoreske Markthalle. Nach dem Mittagessen unternehmen die Freiwilligennoch eine kleine Velotour zur Flussinsel Cẩm Nam. Die gemütliche Velotour führt sie ans "Ende der Welt". Kaffeehalt im Städtchen.

 

Die meisten meines Reisegrüppchens kommen jedoch erschöpft und verschwitzt vom Spaziergang zurück. Wie von mir geahnt, war die Hitze in der Altstadt unerträglich. Und so, ist Hubi fast alleine mit dem Velo unterwegs.

 

Ich hatte einen etwas ruhigeren Tag. Eingeengt zwischen den vielen Liegestühlen (nicht mal die Flip-Flops kann man dazwischen deponieren) habe ich versucht, mich mit den Airpods und einem Podcast von der lauten Umgebung abzugrenzen.

Nicht soo erfolgreich; aber nun ja…

 

Eigentlich möchte ich noch seehr gerne meinen Kindern zuhause etwas Schönes aus Vietnam mitbringen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten zwei Tagen, die wir noch in dieser Stadt verbringen, den Elan aufbringe shoppen zu gehen (ist ja für mich in der Schweiz schon eine Herausforderung🤷‍♀️).




 

 Montag, 30.3.2026:

 

Die letzten Reisetage stehen vor der Tür. Ich freue mich riesig aufs Heimkommen und meine Lieben zuhause wiederzusehen😍

 

Um 10.30 Uhr beginnt unsere abwechslungsreiche Busfahrt nach Hội An.

 

Zwischenstopp an einer Lagune. Hier werden verbotenerweise Autopneus mit Gift eingespritzt und Muscheln eingefangen. Die gebrauchten Pneus werden einfach am Strassenrand aufgestapelt und die Muscheln den Crevettenzüchtern und Händlern zum Verkauf angeboten.

Also für mich heisst das, nach all den erlangten Informationen der letzten Tage: keine Crevetten, keine Muscheln aus Vietnam mehr kaufen ider essen. Klar wird es in anderen Ländern wahrscheinlich genau so gehandabt😩.

 

 Unmittelbar nach Lang Co beginnt der kurvenreiche Aufstieg zum Wolkenpass (Passstrasse rund 500 Meter ü. M, höchste Erhebung etwa 1400 m). Der Đèo Hải Vân-Pass bildete die Grenze zwischen dem nördlichen Vietnam und dem südlichen Champa Reich. Andererseits bildet der Pass auch die Klimascheide zwischen Subtropen und Tropen. Auf der Passhöhe machen wir einen Fotostopp und einen Kaffeehalt (auf der einen Seite Lang Co Beach und auf der anderen Danang). Nur etwa 40 Minuten Fahrt und wir erreichen die grosse Hafenstadt Danang. Einfaches Mittagessen: mỳ Quảng – die Nudelsuppe aus Danang. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Hoi An. Wir übernachten im Bel Marina Resort, welches direkt am Thu Bồn-Fluss und über zwei Pools verfügt (einer sogar auf dem Dach), unweit des Altstädtchens Hoi An liegt. 

 

Noch eine kleine Eigenschaft der hiesigen Kultur?

Nach der Heirat übergeben die Männer ihrer Ehefrau die vollständige Kontrolle über die Finanzen; der gesamte Lohn geht an sie. Sie ist auch diejenige, welche zb nach einem Restaurantbesuch die Rechnung begleicht.

 

Umgekehrt jedoch, bei ledigen Menschen: Hier trägt der verliebte Mann seiner «Augenweide» sogar die Gucci-Handtasche hinterher, damit sie ihre Aufmerksamkeit ganz dem Handy widmen kann.

 

Die städtischen Vietnamesen empfinde ich, im Gegensatz zu den «ländlichen» Menschen, als sehr egoistisch, rücksichtslos und laut.





Sonntag, 29.3.2026:

 

Hallöchen meine Lieben🤗

Nicht vergessen: Heute beginnt die Sommerzeit in der Schweiz😎.

 

Heute war mal richtig Ausschlafen angesagt💪

 

Morgens um 9.30 Uhr bringt uns der Bus zur Verbotenen Kaiserstadt (Đại Nội): Besichtigung der zerfallenen, inzwischen teilweise renovierten Zitadelle. Hier war von 1802 bis 1945 der Wohnsitz des Kaisers. Obwohl während der Tetoffensive 1968 die Kaiserstadt fast vollständig von den Amerikanern zerstört wurde, lohnt sich ein Besuch. Nur: bei dieser Hitze, über 35 Grad, und der hohen Luftfeuchtigkeit, war das kein soo tolles Erlebnis.

 

Weiter lernen wir die Altstadt kennen und geniessen in einem Lokal eine Hue Spezialität: Bánh xèo(vietnamesischer Pfannkuchen mit Sojasprossen und Krevetten). Am besten hat mir persönlich das kühle Cola light geschmeckt. Vom Essen habe ich fast nichts probiert.

 

Kurze Busfahrt zur Lagunenhalbinsel Lăng Cô. Wir übernachten im Vedana Lagoon Resort, welches romantisch und grosszügig angelegt ist. Hier verbringen wir den Nachmittag mit Baden am Pool, Faulenzen und lassen dabei unsere Blicke über die Lagune (Ðầm Cầu Hai) schweifen. Das köstliche Abendessen nehmen wir im Resort ein.



Soo ein feiner Salat (vom gestrigen Abendessen)😊
Soo ein feiner Salat (vom gestrigen Abendessen)😊



Samstag, 28.3.2026:

 

Mit einheimischen Hondafahrern unternehmen wir einen unvergesslichen Ausflug ins Hinterland von Hue. Wir fahren zunächst am Như Ý-Kanal entlang. Im Schatten der hohen Bambusbäume verrichten die Frauen ihre täglichen Arbeiten – alles wird im Kanal gewaschen: die Wäsche, das Gemüse und das Kochgeschirr. Die Landschaft, der tägliche Markt, die grünen Reisfelder - hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Mitten in einem Weiler befindet sich die japanischen Holzbrücke Cầu ngói  Thanh Toànaus dem Jahre 1776. Nach dem örtlichen Markt- und Museumsbesuch, wo uns das Bauernleben anschaulich verdeutlicht wird, geht der Mofaausflug weiter. 

 

Die bekannten Kaisergräber der Nguyen-Dynastie liegen zwischen 7 und 12 km ausserhalb der Stadt und sind nach den strengen Regeln der Feng-Shui-Philosophie angelegt. Unsere Hondafahrer bringen uns zunächst zu der modernen Ruhestätte des letzten, von der Regierung anerkannten Kaisers Khải Định.  Nach einer Kaffeepause verweilen wir in der palastähnlichen Grabanlagen des Kaisers Minh Mạng (zweiter Kaiser der Nguyen-Dynastie). Nach der Besichtigung erwartet uns ein Drachenboot. Miss Liên serviert uns auf ihrem Boot ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Essen. Nun beginnt die romantische Fahrt auf dem Parfümfluss zur Chùa Thiên Mụ, der ältesten Pagode der Kaiserstadt. Im Jahre 1844 wurde sie unter Kaiser Thiệu Trịrestauriert und ist heute eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Vietnam.





Freitag, 27.3.26:

 

Nach dem Morgenessen fahren wir mit unserem Privatbus Richtung Süden.

Nach einem kurzen Kafihalt stoppen wir und erhalten spannende Informationen über die hier wachsenden Pfefferbäume und Erdnusspflanze (mmh 😋).

 

Unterwegs besuchen wir die Tunnelanlagen von Vịnh Mốc (Làng Hầm Vĩnh Linh). Die 2,8 km langen Tunnel wurden von der Bevölkerung während des Vietnamkrieges zu ihrem Schutz angelegt. Die Bevölkerung musste sich teilweise über Monate in den Tunneln aufhalten, um überleben zu können. Der Bau des Tunnelsystems wurde 1965 nach der Zerstörung des Dorfes Vinh Moc begonnen und dauerte über zwei Jahre.

 

In einem dunklen, engen Tunnel mit vielen vietnamesischen Besuchern im Rücken, ohne Fluchtweg😳 nein danke. (@Familie: ich verzichte mal).

In einem der vielen, kleinen Cafés am Ausgang unterhalte ich mich, mehr oder weniger gut, mit einer Wirtin und warte auf meine Reisegspänli. Sie berichteten von dem beklemmenden Gefühl Untertag und zeigten mir, ein bisschen blass um die Nase, die gemachten Fotos.

 

Weiterfahrt mit dem Bus. Auf halbem Weg erreichen wir den geschichtsträchtigen 17. Breitengrad. Vom 21. Juli 1954 bildete der Bến Hải-Fluss die Grenze zwischen Nord- und Südvietnam und die Demilitarisierte Zone (DMZ), die fünf Kilometer nördlich und südlich des Flusses verlief. Die Gegend wurde Schauplatz für die blutigsten Schlachten des Krieges. Selbst vier Jahrzehnte später sind die Verwüstungen noch zu erkennen, die den einstigen Dschungel in eine Mondlandschaft verwandelten. Die geschichtsträchtige Brücke überqueren wir zu Fuss. Einfaches Mittagessen unterwegs, danach Weiterfahrt in die alte Kaiserstadt Huế.

 

Noch was Typisches von hier: die Strände sind leer; kein Liegestuhl, keine Bar, niemand zu sehen. Weisse Haut gilt hier als Schönheitsideal; ja nur keine Bräune.

 

Hubi, unser Reiseguide, hat für uns als Überraschung, Fahrrad-Rischkas organisiert, welche uns sicher durch den unglaublich hektischen Verkehr sicher zum Abendessen bringen, organisiert. Nachher schlendern wir dem Fluss entlang bis zum Hotel.

 

Guet Nacht🥱

 

Die Stadt Hue liegt zentral in der Mitte Vietnams und war die ehemalige Kaiserstadt. So erlangte Sie am Huong Giang Fluss schon früh Bedeutung. Während der Nguyen-Dynastie zwischen dem 17. und 19 Jahrhundert war sie die Hauptstadt des (letzten) Kaiserreiches. Erst als 1945 Ho Chi Minh in Hanoi die Unabhängigkeit erklärte, verlor sie diese Funktion. Aber auch heute hat die Stadt an Bedeutung nicht verloren. In der zirka 670.000 Einwohner grossen Stadt kann man in die Welt des Kaiserreiches eintauchen. Einige Sehenswürdigkeiten vermitteln einen guten Eindruck über den Glanz der Epoche und das einstige prachtvolle Erscheinungsbild Hues.





Donnerstag, 26.3.26:

 

 

Hoi mein lieber LeserIn😊

Heute unternehmen wir einen Ausflug zum zweitgrössten Kalkstein-Gebiet der Welt: Phong Nha-Kẻ Bàng-Nationalpark.

 

Das weite Gebiet zeigt eindrucksvolle Erscheinungen, darunter zahlreiche Grotten und unterirdische Flüsse auf über 65 Kilometer Länge, wie zum Beispiel die Phong Nha Grotten, die mit ihren Stalaktiten und Stalagmiten jeden Besucher in seinen Bann ziehen. Nach rund 70 km erreichen wir die Thiên-Đường-Höhle (Paradieshöhle), eine der grössten und wirklich beeindruckendsten Höhlen der Welt. Der von westlichen Touristen bisher erst wenig besuchte Park bildet das Kernstück des letzten geschlossenen Waldgebiets Zentralvietnams. Der Aufstieg zum Höhleneingang ist zäh: über einen schmalen, steilen Weg gehts ca. 20 Minuten den Berg rauf und das bei einer Luftfeuchtigkeit, die alles schlägt🥵. Der körperliche Einsatz hat sich jedoch definitiv gelohnt und wir wurden mit einzigartigen Eindrücken der Werke der Natur belohnt.

 

Später erwartet uns ein lokales Mittagessen am türkisblauen Sông Côn-Fluss.

 

Wir sind um 15.00 Uhr wieder im Hotel und geniessen die ersten Sonnenstunden unserer Reise am Pool.

 

Für ein köstliches thailändisches Abendessen und die Abholung unserer gestern abgegebenen Wäsche fahren wir wieder in die Stadt.

 

Noch ein bisschen Geschichte🤔:

 

Paradies Grotte wurde 2005 zufällig von einem Einheimischen entdeckt, die Royal British Cave Association erforschte sie von 2005 bis 2010 und gab 2010 bekannt, dass diese Höhle eine Gesamtlänge von 31,4 km hat, die längste Höhle Asiens. Aufgrund der Schönheit der Stalaktiten und Stalagmiten in der Höhle nannten sie sie Paradies Höhle. Die Kalksteinhöhle mit maximaler Höhe von 72 m kann auf dem ersten Kilometer besichtigt werden. Ein Golfwagen bringt die Besucher nahe zum Höhleneingang, doch die letzten 570 Meter muss der Gast zu Fuss gehen oder 524 Steinstufen erklimmen.

 

Tschüüss🤗





Mittwoch, 25.3.26:

 

Juhuii💃🏼 noch etwas über eine Woche und wir können uns wiedersehen🥰

 

Heute Morgen war ich froh, als der Wecker 6h anzeigte. Endlich hatte ich die Chance, nach einer schlaflosen Nacht, diesem (für mich) schrecklichen, unheimlichen Ort zu entkommen. Noch den ganzen Tag wird mich der müfflige Geruch mittels Kopfwehs begleiten.

 

Nach dem sogenannten Morgenessen (trocknes Weissbrot, alte Margarine und «gruusiger» Kaffee bringt uns der Bus auf dem eben fertiggebauten Expressway zum Bahnhof Vinh. Bei einem Zwischenhalt haben wir uns wie kleine Kinder in einem Shoppingcenter mit Cola Zero, Salznüssli und anderen hochwertigen 😂 Lebensmitteln, welche wir in den Bergen vermissten, eingedeckt.

Wir geniessen eine kurzweilige Zugfahrt mit dem Wiedervereinigungsexpress SE 7 nach Đồng Hới (Abfahrt um 12.15 Uhr, Ankunft um 16.25 Uhr). Ausser einem jungen Rucksacktouristen aus Frankreich sind wir auch hier wieder die einzigen Europäer und ziehen die diskrete Aufmerksamkeit auf uns. Gleich nach der Zugsfahrt gehen wir zur Wäscherei. Danach kurzer Bustransfer zum Gold Coast Resort.

 

Hier noch etwas landestypisch Eigenartiges: bei all den vielen Hotels, die wir bis anhin besuchten, hat es vom Badezimmer Richtung Schlafzimmer ein riesen grosses Fenster😳. Mein erste Tat nach Zimmerbezug: das vorhandene Rollo runterlassen💪

 

Leckeres Abendessen im 7th Heaven Restaurant (vietnamesische und europäische Küche) in der Stadt steht noch auf dem Programm. Danach unternehmen wir noch einen Spaziergang am Fluss mit abschliessendem Kaffeegenuss.

 

Tschüüss und liebs Grüessli😘





Dienstag, 24.3.26

 

Um 8.30 Uhr fahren wir durch den Dschungel auf dem ehemaligen Ho-Chi-Minh-Pfad - einer der wichtigen Versorgungsstrassen im amerikanischen Vietnamkrieg - in die Provinz Nghệ An. Der vom Volk verehrte Revolutionär und Nationalvater Hồ Chí Minh wurde nur wenige Kilometer von unserem Übernachtungsort geboren. Die neue Autobahn schliesslich führt uns fast direkt zur 400 ha grossen Green Land Parklandschaft von Diễn Lâm.


 

Nach der langen Autofahrt hält uns nichts im etwas muffig riechenden Hotelzimmer und wir machen uns umgehend auf den Weg zum nahe gelegenen Zoo, wo wir die frische Luft, die Bewegung und die Begegnung von Giraffen, Löwen, Tiger, Elefanten uvm geniessen.

 

Das Abendessen werden wir im «Geisterhotel» einnehmen. So hat unsere Gruppe das Hotel betitelt; ein riesiger Komplex, sozialistische Bauweise, mit hunderten von Zimmern und wir als einzige Gäste. Schon ein wenig unheimlich👀. Ja nu, da muss ich jetzt durch💪

Morgen geht’s ja bereits weiter, und zwar mit dem Zug. Darauf freue ich mich.


Liebe Grüsse dein Wörterdieb.




Montag, 23.03.2026

 

Liebe Grüsse in die wunderbare Schweiz🤗

Ich sitze hier in den Bergen, im Nirgendwo in Vietnam und höre (trotz Schlechtwetter) die Vögel zwitschern von den Bäumen. Sogar bei diesem schönen Konzert habe ich das Gefühl, es sei ein von der Regierung gesteuertes Vogelgezwitscher. Einfach ein Unbehagen, welches mich hier oft überfällt. Gestern, als ich mich bei einem Schweizer Nachrichtenportal, über die aktuelle, politische Lage im Iran informieren wollte, wurde mir der Zugang verwehrt; Kanal gesperrt👀

 

Wer wollte konnte am heutigen Morgen mit Hubi die nähere Umgebung mit dem Fahrrad erkunden gehen. Sascha und ich klinken uns aus, die restliche Truppe fährt mit.

 

Nach dem Auschecken bringt uns der Bus auf rund 900 m Höhe. Eine eindrückliche Fahrt durch Weiler und Bergwald. Vor dem Zimmerbezug im nächsten Hotel stärken sich die Männer mit einem Teller Nudeln, um später durch die märchenhafte Berglandschaft der Weissen Thai spazieren gehen zu können. Hier lernen sie das harte und sehr einfache Leben der Bergbevölkerung kennen.

 

Wir anderen, Faulpenze, gönnen uns für CHF 17.--  (🤩) eine 1-stündige Massage.

 

Wir übernachten im Eco Garden Resort. Die im Weiler Bản Đôn gelegene Anlage ist ein perfekter Zufluchtsort, um sich mit einer wilden und unberührten Natur zu verbinden. Die Märchenlandschaft wäre wie ein Gemälde. Beeindruckende Bergketten, die von Wäldern, Dschungel- und Reisfeldterrassen bedeckt sind, der Fluss, der sich dazwischen im Tal windet, und die Bauern, die auf den Feldern arbeiten: die Gegend wäre atemberaubend. Aber wegen dem dichten Nebel sehen wir, ausser der Hand vor dem Gesicht, nichts davon.

 

Pu Luong liegt im Nordwesten von Vietnam im Mai Chau Tal, eine der schönsten Regionen Vietnams und damit eine zwingende Alternative zu den von Massentouristen überlaufenen Berggegenden. Die ethnischen Minderheiten der Thai und der Mường leben hier in fast unberührter Natur. Am Fuße der Berge haben Sie sich am Waldrand mit ihren archaisch anmutenden Stelzenhäusern angesiedelt und Terrassenfelder für den Reisanbau angelegt. Hier gibt es noch das wilde Leben, das den unbedarften Besucher eine Zeitreise ins vorige Jahrhundert antreten lässt. Keine Touristenströme auf ausgelatschten Routen, sondern authentisches Leben in der Natur.





Sonntag, 22.03.2026:

 

Nach dem Frühstück erleben wir eine eindrückliche und kurvenreiche Busfahrt ins Hochland von Mai Châu. Man sagt, dass hier die Wiege des "echten" Vietnamesen steht. Heutzutage wohnt hier der ethnische Stamm der Weissen Thais. Die Angehörigen dieses Bergvolkes wohnen immer noch in Pfahlhäusern. Sie sind berühmt wegen ihrer traditionellen, gestickten Tracht.

Das Mittagessen nehmen wir bei den Weissen Thais ein. Nach dem Einchecken im Hotel startet die Gruppe eine rund dreistündige Mofatour, die durch eine traumhafte Berglandschaft in eine touristisch noch fast unberührte Gegend: Chiềng Châu – Bản Bước – Săm Khóe (35 km), unweit der laotischen Grenze, führt. Ich entschuldige mich für diesen Ausflug; mein Magen braucht eine Ruhepause. Und mein Bauchgefühl hatte recht: es zog ein Gewitter auf und einer der Töffs kam von der Strasse ab. Zum Glück war keiner der Gruppe auf dem betreffenden Mofa und auch sonst wurde niemand verletzt.

 

Ich verbringe die Zeit mit Lesen, Telefonieren mit zuhause…

 

Abendessen gibt es im Hotel. Zum Abschluss des Tages geniessen wir eine Musikshow und lassen uns von den Tänzen der Bergbevölkerung verzaubern.


Noch was Wissenswertes: Wenn man in Vietnam bei sonnigem Wetter mit einem schmutzigen Auto fährt, riskiert man eine Busse als ob das Rotlicht missachtet wurde👀.





Samstag, 21.3.26

Das Wetter ist wie immer seit unserer Ankunft: bedeckt, regnerisch.. wie in der Schweiz im November: sehr selten sehen wir ein Stück blau am Himmel. Vielleicht gibt’s das ja gar nicht auf dem asiatischen Kontinent🤔

Zum Reisen ist es auf jeden Fall ideal👍

 

Der geplante Motorradausflug durch die Berge fiel auf jeden Fall buchstäblich ins Wasser. So sind wir dann mit unserem Van durch diese schöne, mystische Gegend gefahren, wo sich wahrscheinlich noch nie ein Tourist hingewagt hat. So fühlt es sich jedenfalls manchmal an. Die Leute sind sehr freundlich und trauen den eigenen Augen kaum, wenn sie uns Europäer erblicken.




Freitag, 20.3.26

 

Wecker schrillt, wie immer in den Ferien, kurz nach 6h: Frühstücken, Packen, Auschecken…

Wir haben eine kurze Fahrt zur Chùa Tam Chúc, der grössten Pagode der Welt vor uns. Diese Pagode ist auch als "Ha Long an Land" bekannt ist und bei jungen Menschen und Buddhisten im ganzen Land weckt sie grosse Aufmerksamkeit. In verschiedenen Tempeln werden nationale Meister, die zur Entwicklung des vietnamesischen Buddhismus beigetragen haben, verehrt. Ein Ausflugsboot bringt uns zum riesigen Pagodenkomplex, für dessen Besichtigung wir gute zwei Stunden benötigen. 

Nach dem Pagodenbesuch erfolgt die Busfahrt ins Hochland. Die Gegend gilt als touristisch noch kaum erschlossen und erwartet die Gäste mit imposanten Kalkbergen und terrassenartigen Reisefeldern.

 

Um 17.30 Uhr fahren wir mit dem Bus auf den Bauernhof von Hiệu’s älterem Bruder. Einfaches authentisches Abendessen, welches von fünf Frauen zubereitet wird. Wir werden sehr verwöhnt und blicken neugierig in das Haus dieser Familie. Der Fahrer, wie seine Verwandten, gehören zu der ethnischen Minderheit der Mường.

 

Übrigens: Die hiesigen Häuser in der Stadt stehen alle sehr nahe an der Strasse, sind ca 5m breit und bis 20m lang. Der vorderste Raum ist offen und dient als Laden.

 

Es gibt etwa 1,3 Millionen Mường. Die grosse Mehrheit von ihnen lebt im Bergland Nordvietnams in den Provinzen Hòa BìnhNghệ AnNinh BìnhPhú ThọSơn LaThanh HoaVinh PhuYên Bái. Einige tausend Mường leben auch im Süden Vietnams. Die Mường sind eng mit den ethnischen Vietnamesen (Kinh) verwandt. Einige Ethnologen sind der Meinung, dass sie auch ethnische Vietnamesen sind, die aber durch die relative Isolation in den Bergen weniger von der chinesischen Zivilisation beeinflusst wurden. Die Religion der Mường enthält chinesische, vietnamesische und animistische Elemente.





Donnerstag, 19.03.2026:

Halli hallo all meine Lieben zuhause🤗

 

Gestern Abend wurden wir noch mit einem ausserordentlich feinen, typisch vietnamesischen Nachtessen verwöhnt. Unglaublich was die liebe Frau (Köchin und Restaurantbesitzerin) alles für Köstlichkeiten für uns auf den Tisch gezaubert hat.

 

Danach stand noch der Besuch der alten Kaiserstadt auf dem Programm. Dieser «Vergnügungspark» wurde extra für die hiesige Dorfbevölkerrung erstellt, weil sie unzufrieden mit ihrem unschönen Wohnort waren. Hier besuchen wir einen beeindruckenden Buddhatempel (den man übrigens nur barfuss betreten darf), machen eine romantische Bootsfahrt auf dem mit Laternen beschmückten Fluss und lassen selber Schwimmlaternen auf dem Fluss treiben mit einem persönlichen Wunsch für Verstorbene.

 

Heute morgen, nach dem Frühstück, sind wir gestärkt, mit Velo rund um Vân  Long - einem Feuchtschutzgebiet, das mit majestätischen Karstbergen, Reisfeldern und Wasserwegen gespickt ist - gefahren. Korrekterweise muss ich (ganz unter uns) sagen: Als Nicht-Velofahrtaugliche durfte ich hintem auf der Vespa bei Houi mitfahren😂.

 

Wesentlich weniger touristisch, aber mindestens genauso malerisch wie Tam  Cốc! Wir radeln auf dem Damm gemächlich durch die idyllische Landschaft und begegnen Schulkindern, welchen wir unsere mitgebrachten Kugelstifte und Ballone verschenken. Was für eine Freude, das Lachen dieser Kinder zu sehen.

 

Später rudern uns nette Frauen und Männer durch die einmalige Nasslandschaft von Van Long. Im Hintergrund zieren bizarre Kalkfelsen dieses einzigartige Naturwunder. Nach einem kurzen Shoppingstopp bei einem Strassenverkäufer kehren wir ins Hotel zurück, wo wir den Rest des Nachmittages ganz entspannt am Pool verbringen.





Mittwoch, 18.3.26

 

Nach einer kurzen Nacht, mit wenig Schlaf, ging es mit einem kleinen Motorboot zu einem «Treffpunkt», wo Kajak und Bambusboote auf Touristen warten. Eine zierliche Vietnamesin ruderte unser Bambusschiff mit erstaunlicher Kraft über ca. 20 Minuten. Ziel des kleinen Ausflugs war eine kurze Höhlendurchquerung, was sich als sehr kleine Grotte herausstellte.

 

Es ist alles sehr touristisch, unzählige Schiffe sind hier zwischen den Felsen unterwegs. Die Abfallentsorgung im Wasser und an Land hat das Schwellenland überhaupt noch nicht im Griff. Im Meer verteilt schwimmen Essensreste, an Land häufen sich Berge stinkenden Abfalls.

 

Nach der Rückkehr gabs Frühstück, danach erneut Packen und Ausschiffung. Hubi und Hiệu erwarten uns bereits.

 

Es liegt eine längere Fahrt vor uns in die Ninh Bình Provinz zum idyllischen Emeralda Resort. Ninh Binh liegt im hügeligen Hinterland. Hier, in den Bergen, werden wir die nächsten paar Tage umherreisen.


Unterwegs haben wir einen Zwischenstopp bei Perlenhändlern eingelegt. Im Anhang findest Du ein paar Fotos davon.

 

Übrigens hat es hier, im ganzen Land, überall Kameras, jede Strasse, jeder Eingang uvm wird von der Regierung kontrolliert. Und das hinterletzte, kleinste Dorf ist mit Strom versorgt, damit die kommunistischen Parolen über Radio, Lautsprecher oder TV auch wirklich jeden Einwohner erreichen😳.

 

Noch etwas Volkswirtschaft: Wer 12 Jahre die Schule besucht hat, darf studieren. Wer vorher abgeht, zB nach 11 Jahren, kann eine Lehre machen. Diese sogenannte Lehre beinhaltet keine Gewerbeschule. Man zahlt dem betreffenden Geschäft «Lehrgeld» und nach ein paar Monaten Anweisungen ist man dann zB Maler oder Coiffeur.

 

Trotz meiner kritischen Worte über Vietnam: Wir verbringen hier eine tolle Zeit und geniessen die gemeinsamen Ferien mit unseren Freunden😎🤗.






Montag, 16.3.26

Liebs Grüessli an Dich

 

Um 8.30h bringt uns der Van in die sagenumwobene Halongbucht. Die Fahrt nach Bay Chai dauert ca. 2 Stunden.


Wir machen einen grandiosen, kurzen Rundflug mit einem Wasserflugzeug über die Hanoibucht. Ein fantastisches Erlebnis. Wir werden vorläufig die letzten Touristen sein, die das Erfahren durften, die Fluggesellschaft schliesst demnächst ihre Türen für immer. Warum? Das wollte ich erst nach dem Flug ausfindig machen🫣

Die Antwort ist: nicht aus Sicherheitsgründen sondern aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen wird das Flugangebot nach Thailand übersiedelt.

 

Nach dem Mittagessen (phở - die typische Nudelsuppe Vietnams) und einem leckeren Coconut Coffee checken wir im Vinpearl Resort ein. Das Resort liegt auf einer eigens aufgeschütteten Insel. Weshalb diese Insel «erstellt» wurde, ist mir schleierhaft: Es wimmelt hier in der Region von leerstehenden Hotelkomplexen, ab und an entdeckt man richtige Geisterdörfer… da brauchts doch kein aufgeschüttetes Terrain? Überhaupt spüre ich hier tagtäglich die kommunistische/sozialistische Führung, sei es in den kontrollierten Nachrichten, bei Eingangskontrollen uvm. Einmal mehr bin ich dankbar, in der demokratischen Schweiz leben zu dürfen. Ich sag ja nicht, dass Alles schlecht ist, aber…. und darüber können wir uns gerne mal bei meiner Rückkehr unterhalten👍

 

Vor der Kulisse der 1000 Inseln in der Halongbucht gönnen wir uns eine kleine Pause bevors zum Abendessen wieder mit dem Boot ans Festland, ins Städtchen geht und wir fangfrische Leckereien aus dem Meer geniessen werden.







Sonntag, 15.03.2026


Fast hätte ich's nicht aus dem Bett geschafft🤷‍♀️: so müde war ich von der Anreise, dem Lärm und den neuen Eindrücken.


Am Morgen führt uns der Van zu den wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt: Ho-Chi-Minh-Mausoleum, Onkel-Ho-Haus (von hier aus lenkte Ho Chi Minh die Staatsgeschäfte), die Einsäulen-pagode (Chua môt côt), Literaturtempel (Van Miêu, die erste Universität Vietnams) und das Maison Centrale (Gefängnis aus der Kolonialzeit der Franzosen). Das Mittagessen nehmen wir im KOTO ein. KOTO (= know one, teach one) ist nicht nur ein bekanntes Restaurant, sondern auch ein NGO-Projekt, welches Jugendlichen aus armen Verhältnissen die Möglichkeit bietet, eine Lehre zu machen.

 

Danach kommen wir in den Genuss des legendären Zuges, der wirklich mitten durch die Häuser fährt👀

Vielleicht hast du davon schon mal was im TV oder Youtube gehört. Das war ein lustiger Nervenkitzel und hat meine Müdigkeit für ein paar Minuten vertrieben. Schau Dir die Bilder dazu nachher unten an.

 

Anschliessend spazieren wir durch die Altstadt und erkunden die spannenden Gassen.

 

Der einzig, wirklich negative Punkt heute war, dass wir an einem Marktstand vorbeigelaufen sind, der gebratenes Hundefleisch anbot. Ja, so ist es: andere Länder, andere Sitten. Aber dieser Anblick hat uns doch alle bis ins Mark getroffen.

 

Themenwechsel:

 

Wie in einem Bienenkorb geht es auf den Gassen des alten Handelsviertel Hanois zu. Die Geschäftshäuser sind mit Kletterpflanzen bewachsen und mit Vogelkäfigen und -kästchen behängt, aus denen es zwitschert und zirpt, die Trottoirs sind voller Strassenstände und Garküchen, in denen lecker duftende Suppen angeboten werden, und der restliche Platz dazwischen ist mit Mofas zugestellt oder von spielenden Kindern und tratschenden Nachbarn bevölkert. Noch immer werkeln hier vereinzelt Nachfahren der früheren Berufsstände, etwa in der Strasse der Bambuswaren (Hàng Vải) oder der Hàng Quạt, wo religiöse Andachtsgegenstände aller Art verkauft werden. Rund ums Papier dreht sich alles in der Phố Hàng Mã und Schmuck kauft man in der Phố Hàng Bạc. Wer sich für Zinnartikel interessiert, der sollte in die Hàng Thiếc und wen traditionelle Heilmethoden begeistern, der wird in der Lãn Ông fündig. Mehr und mehr verdrängen allerdings in den letzten Jahren die Designerboutiquen und Souvenirläden, die Galerien, Reisebüros, Minihotels und schicken Restaurants die alt eingesessenen Bewohner der typischen Wohn-Läden, die abends nur die Metallgitter vor der guten Stube zuziehen.

 

Nach einer kurzen Verschnauf- und Duschpause im Hotel geht’s zum Abendessen.

 

Morgen geht’s weiter: Richtung Halongbucht.









14.3.2026:

Liebe Grüsse aus Hanoi😉

Gestern war Ankunft der Gruppe um 14.15 Uhr mit VN 610 in Hanoi. Begrüssung und Geldwechsel. 1 Mio vietnamesisches Geld entspricht CH 30.--. Mein Portmonnai ist so dick, wie noch nie🤗

Unser Fahrer Hiệu bringt uns zum Esplendor Hotel*** (Junior Suite Room, City View), welches inmitten der quirligen Altstadt liegt. 

Nach dem Zimmerbezug und einer seehr kurzen Ruhepause spazieren wir durch ein paar Gassen der Altstadt. Die literarische Bezeichnung Hanois ist «Stadt der 36 Gassen». In den baumgesäumten Gassen haben wir Gelegenheit, den Handwerkern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter zu schauen.

Welcome-Dinner im bekannten Gourmettempel An Ngon. Nach einem typischen vietnamesischen Abendessen, einem Drink an einer belebten Kreuzung, falle ich erschöpft ins Bett.





10.3.2026: 

Hallo mein lieber, treuer Lesefreund

Die Zeit zuhause hat knapp gereicht, die Wäsche der letzten, grossen Reise zu trocknen. Grossartig in meinen (neuen😁) Kleiderkasten eingeräumt habe ich jedoch nicht viel. Das meiste habe ich einfach wieder bereit gelegt für das Kommende: 3 Wochen bin ich mit meinen, Dir bereits bekannten Freunden, in Vietnam unterwegs. Du weisst nicht, wen ich meine? Das "Namibiareise-Traumteam".

Begleitet werden wir von Hubi Aeschbach, einem aargauer Oberstufenlehrer, der sein Herz vor vielen Jahren an Vietnam verloren hat und seither private Reisen von Norden bis Süden Vietnams organisiert.

 

Bist Du bereit mich zu begleiten?

 

Es wird nicht so viel zu Lesen geben. Die Zeit zum Schreiben wird bei unserem vollen Programm knapp sein. Deshalb bitte ich Dich jetzt schon um Verständnis und Geduld, wenn nur so alle paar Tage Neuigkeiten erscheinen.

 

Starten werden wir am Freitag, 13.03.2026, späterer Nachmittag, am Flughafen Kloten. Von dort geht’s nach Bangkok, wo wir dann nach einem Zwischenstopp, weiter nach Hanoi, die Hauptstadt Vietnams (mit über 8 Mio. Einwohnern🫣), fliegen. Die Ankunft ist auf Samstag, 14.03.2026, Nachmittag (Vietnamzeit) geplant.

 

Achtung, auch hier heisst es wieder: Zeitverschiebung👀. Diesmal in die umgekehrte Richtung: in Vietnam werden wir 7 Stunden vor Dir sein. Das bedeutet: Wenn du morgens um 6h Deinen Kaffee geniesst, habe ich bereits 13h und versuche mit Stäbchen ein vietnamesisches Gericht zu verzehren😂.


Pass gut auf Dich auf🫶

 

Bis bald aus Vietnam😘